Vollständige Version anzeigen : Geschichte der GdE
So. Die Geschichte war ja weg, ich hab die Gelegenheit genutzt um sie zu überarbeiten.
Der Albion-Teil ist fertig, der Midgard-Teil auch. Nurnoch Hibernia, dann ist die Einführung fertig.
Sobald ich zuhause bin, kommt's hier rein.
Lohnt sich, die Geschichten nochmal zu lesen, denn ich hab ne Menge Veränderungen vorgenommen. (Meiner Meinung nach nur gute ;))
18:30 geht die Story in der 2ten Version on :D
Vorwort:
Da Salantar ja meine erste Version gelöscht hat *g*, nutze ich die Gelegenheit um einige Veränderungen an der Geschichte vorzunehmen. Ich habe sie mit ein wenig mehr Interaktion und Atmosphäre gespickt. Ich hoffe, sie gefällt euch noch ;)
Die Gründung der Gilde "Gesandte der Einherjer" auf dem PvP Server nahm ich zum Anlass, die Geschichte zu verfassen, die damit auch eine Art "Vorgeschichte" zu unserer Gilde darstellen wird.
Ich bin Malte Fiedler, Spieler des Donnerkrieger-Trolls "Marmor Steinfaust", sowie seinem kleinen Berserker-Bruder "Digges" auf Avalon Midgard.
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Gemächlich, mit aller Ruhe der Welt erhob sich die Sonne über Ebenen von Salisbury.
Ihre Strahlen durchbrachen die Wolken, und ein gold-orangener Schleier legte sich über die Welt.
Ein kleiner Schmetterling stieß sich von einem Blatt ab und flatterte durch die Luft.
An den Grashalmen funkelte der Tau und der Fluß plätscherte leise vor sich hin.
Einige Vögel begrüßten den Morgen mit ihrem Gezwitscher, ein Frosch quakte.
Libellen sirrten am Ufer...
Die Ebenen erwachten - Die Nacht war vorbei.
Roderik, der Paladin, schaute auf.
"Ein Morgen, so schön, als wären wir im Garten Eden." sagte er.
Er griff nach seinem Helm und eine Eidechse, die darunter geschlafen hatte, eilte hinfort.
Der Paladin schälte sich aus dem klammen Schlafsack und streckte sich der Sonne entgegen.
"Findest du nicht?" fragte er.
Sein Freund, Kaream, der Kundschafter aus dem Land der Sarazenen nickte stumm.
Nachdem sich Roderik umgesehen hatte, legte er seine Rüstung an und schnallte seine Waffen um.
"Ist es nicht eine Schande, dass wir dies alles dem Krieg gegen die anderen Reiche widmen?" er machte eine alles umfassende Geste.
"Jeden Tag kehren die Verwundeten aus den Grenzgebieten heim. Hunderte Frauen sind Witwen, hunderte Kinder sind Waisen.
Und wofür?" Wieder schien es, als ob er zu sich selbst sprechen würde.
Roderik schaute in den Sonnenaufgang.
"Dabei ist es viel zu schön um es zu opfern. Beschau dir doch unser Land. Voll von Monumenten alter Zeit, das strahlende Camelot und die wunderschönen Landschaften..."
Er schaute zu dem Kundschafter.
Auch dieser hatte sich allmählich aus seinem Lager erhoben. Sein erster Griff galt dem Bogen, der neben ihm lag. Der Zweite sorgte für die nötigen Pfeile.
"Kaream, ich bitte dich mich nicht zu verspotten. Aber könntest du dir vorstellen, einer Elfe einen jungen Baum zu schenken, oder das Herz der Trolle durch eine geschmiedete Axt zu gewinnen?" fragte Roderik.
Als der Sarazene nicht antwortete, sondern sich weiter ankleidete fuhr der Paladin fort: "Ich hatte einen Traum."
Wieder blickte er in die Richtung der Sonne, doch sein Blick schweifte in ganz andere Fernen.
"Ich kann nicht sagen, ob es ein gewöhnlicher Traum oder eine Vision Gottes war..."
Roderik sah den Kundschafter an. "Ich träumte davon, mit Zwergen in der Taverne bei Cotswold zu sitzen und ein Bier zu trinken.
Ich spazierte mit einem jungen Elf durch die Wälder von Campacorentin und stritt Seite an Seite mit einem Nordmann gegen die Ungeheuer Lyonesse."
"Roderik... auch ich hatte diesen Traum." sagte Kaream.
Des Paladins Augen funkelten. "Es war eine Vision! Ich wusste es!" hauchte er.
Währenddessen landete der Schmetterling auf dem ausgestreckten Finger des Kundschafters...
Ein frischer Wind wehte Falkenauge entgegen, der auf einer Felsspitze stand und Ausschau hielt.
"Ist euch mal aufgefallen, dass die Kälte hier schon beinahe warm ist?" rief er den Hang hinunter zu seinen Gefährten.
Rubin polierte seine beiden Äxte mit seinen Fingerspitzen, was heftigen Funkenregen zur Folge hatte.
"Rubin mögen das eigentlich." grummelte der Troll ohne aufzusehen.
Falkenauge grinste. "Du magst auch Firbolgzehen zum Frühstück!"
"Das meinen ich nicht!" Rubin blickte den Hang hinauf. "Mir lieber Wärme von Albion, als ewig Kalt von Midgard."
"Was bitte?" fragte der Jäger von der Felsspitze.
Da kam ein Kobold aus dem Tal heraufgeschlichen.
"Achtung! VierAlbionerkommenausdenBergenPennins. SieziehenumdenSeeherum, inunsereRichtung." berichtete der Diener Lokis.
"Haben sie dich gesehen?" fragte Falkenauge ohne Umschweife.
"Nein. Ganz sicher nicht."
"Gut meine Freunde. Schärft die Waffen, ruft die Schamanen, wir greifen an!"
Falkenauge schulterte sich Bogen und Pfeile und griff nach dem Speer.
Auch die Schattenklinge hatte bereits Gift auf die Dolche gestrichen und zog sich den schwarzen Umhang tiefer ins Gesicht.
Der einzige, der nichts tat, war Rubin.
"Was ist los? Steh auf. Da sind Opfer! Wir töten sie, plündern sie und schmeissen ihre Köpfe zu den Wachen."
Falkenauge grinste. "Weisst du noch, wie sie letztes mal geschrien haben? Wie Weiber!"
Der Troll blickte auf, sah Falkenauge an und schüttelte den Kopf.
"Nein, Rubin heute nicht töten will."
Dem Jäger gefror das Grinsen im Gesicht. Verwirrt schüttelte er den Kopf.
"Hab ich mich da gerade verhört? Was bei Hel faselst du da?"
Rubin erhob sich, packte seine Waffen ein und ging in Richtung Pennine davon.
Im gehen rief er noch: "Rubin dir morgen abend bei Faß Met in Huginfell erzählen!"
Dann verschwand er langsam hinter einem Hügel.
Falkenauge blickte die Schattenklinge an.
Der Kobold erwiederte den Blick und zuckte mit den Schultern.
"Denknichtmaldaran, michzufragen, wasdassoll..."
In der Taverne bei Huginfell klirrten die Becher, einige Nordmänner lachten, während sie von ihren Siegen an den Grenzen Midgards berichteten, andere präsentierten stolz irgendwelche Jagdtrophäen. Und wieder andere genossen einfach nur die Stimmung und lachten, tranken und aßen mit ihren Kameraden.
Doch in der einen Ecke schien bedrückende Stille eingekehrt zu sein.
Rubin und Falkenauge saßen sich an einem Tisch gegenüber. Zwischen ihnen erhob sich ein großer Teller, auf dem ein fettübergossenes Schwein lag, sowie 2 Krüge unterschiedlicher Größe. Der Eine so groß wie der Kopf eines Mannes, der andere eher normal.
Neben dem Tisch stand das dazugehörige Faß Honigmet.
"Rubin Traum gehabt." begann der Troll
Falkenauge schüttelte den Kopf. "Ich versteh nicht, wovon du redest! Welche Kräuter hast du gegessen? Und was sollte die Aktion gestern Mittag?"
"Rubin haben geträumt, er in Hibernia gewesen und haben gezaubert mit Elf. Als Freund."
Falkenauge blickte seinen alten Freund lange schweigend an.
"Was soll das denn jetzt bedeuten? Hegst du Gefühle für die Spitzohren?"
"Nein, das nicht!"
"Was dann?" rief Falkenauge aus und schmetterte die Faust auf den Tisch.
Trotz seiner Geste würdigte man die beiden keines Blickes, da so etwas eh alltäglich war.
Außerdem bahnte sich in einer anderen Ecke soeben eine Rauferei zwischen mehreren Zwergen an, was einige Nordmänner bereits zu Jubel veranlasste.
"Mir nicht mehr ganz erinnern." fuhr Rubin ungewohnt ruhig fort. " Ich gesehen Falkenauge und Rubin bei viele Elfen. Und Firbolgs, und Kelten. Und Lurikeen."
"Also Hibernia..."
"Ja, wir gewesen nicht feindlich dort, nein, wir haben geredet mit ihnen und uns gefreut haben mit ihnen. Wir gemeinsam gejagt."
Falkenauge schüttelte ungläubig den Kopf. "Du bist ja völlig... Was für ein dummer Traum."
"Rubin nicht finden dumm! Er finden gut. Er haben viel gelernt von Fian."
Plötzlich schoss auch Falkenauge ein Gedanke durch den Kopf.
Ein Jäger, im Besitz des Wissens, wie Waldläufer arbeiten... wäre ungleich mächtiger als ein normaler Jäger. Hibernische Pfeile auf der Sehne... das wäre... etwas neues.
Und auf einen Schlag spürte Falkenauge die Faszination, die auch der Berserker gespürt haben musste.
Eine Welt, in der er Seite an Seite mit einem Lurikeen kämpfen konnte, oder von einem Druiden geheilt werden konnte...
"Erzähl mir alles, woran du dich erinnerst..." sagte er.
"Wenn der Himmel nie düsterer war,
die Blitze unaufhörlich zucken,
wenn tausend Stürme die Länder verheeren,
und die Meere die Länder verschlucken.
Dann offenbart sich ein neues Land,
ein Platz für Neubeginn.
Wo Gemeinschaft zählt,
ohne sie macht Nichts einen Sinn.
Vergessen sind die alten Feinde,
der Völkerhass, er liegt darnieder.
Nur zusammen ist man stark,
denn neue Feinde kommen wieder..."
Der Elf erhob sich.
"Saturn, was mag dies bedeuten?" fragte der Firbolg.
"Ich weiss es nicht." flüsterte Saturn. "Es steht nichts weiter auf diesen Steinen."
Er wischte sich eine weiße Haarsträhne aus dem Gesicht und schaute zu Friamis auf.
"Es weckt ein ungutes Gefühl in mir... So, als ob ich wüsste, was es bedeutet, es nur vergessen hätte."
Friamis kehrte den alten Steinen den Rücken zu. "Es wird sicher seine Gründe gehabt haben, warum diese Steine seit Jahren nicht mehr angerührt wurden."
Saturn schaute seinen Freund an. "Wie meinst du das?"
"Ich traue ihnen nicht. Dieser Ort ist verflucht, glaub mir... sieh genau hin." er deutete auf den Hügel, auf dem sie sich befanden. "Wächst hier Gras? Nein. Wachsen hier Bäume? Nein. Sprudelt hier eine Quelle? Nein." Er fasste Saturn an den Schultern. "Auf diesem Platz ruht ein Fluch."
Doch Saturn hatte bereits eine andere Ahnung.
"Nein." hauchte er und streichelte Friamis' Wange. "Dieser Ort gehörte nur noch nie zu Hibernia..."
Der Firbolg zitterte leicht. "Wie... was meinst du damit?"
"Vergessen sind die alten Feinde... damit sind Albion und Midgard gemeint." Der Elf spürte, wie eine Erinnerung in ihn einkehrte. Eine Erinnerung an etwas, dass er nie erlebt hatte. "Der Völkerhass, er liegt darnieder. Friamis, versteh doch. Diese Steine stammen aus einer anderen Zeit, von einem anderen Ort. Sie beschreiben eine Welt, die für uns Utopie, für sie gegenwärtig war!"
Friamis sank auf die Knie, so dass Saturn ihm gerade in die Augen sehen konnte.
"Sie beschreiben eine Entwicklung, die in ihrer Welt schon geschehen ist!" keuchte der Firbolg.
"Ja." sagte Saturn. Dann stieg er vom Hügel herab und bedeutete Friamis ihm zu folgen.
Am Rande des Waldes sah sich Friamis noch einma um.
Doch der Hügel war verschwunden... an seiner statt lag ein kleiner Teich friedlich da, in dessen Mitte eine Trauerweide ihre Äste ins Wasser hingen ließ...
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*bump*
Ne, mal im Ernst:
Ich hätte gern einige Dinge von euch.
Dazu zählen:
Anregungen, wie die Geschichte der GdE verlaufen soll...
Bewerbungen: Wer würde gern in der Geschichte vorkommen? (in dem Fall wären kurze Beschreibungen von euch ganz nett...)
BITTE NUR PER PM!!!
Salantar
11.11.2002, 19:55
schick dir morgen ne pm;)
PS: das du mal wieder dich selbst übertriffst weist du ja
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