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Vollständige Version anzeigen : Eines tages auf den Zinnen Der Blendrakefestung


Merri
22.01.2003, 08:40
Der kalte Wind bläst ihm ins Gesicht und in seinen kurz geschorenen Haaren, die er sich wie jeden Morgen mit einer schleimigen Essenz von Wasserkäfern zu Spitzen geformt hat, funkeln Eiskristalle. Er zieht die drei Lagen Pelze, die ihn vor der Eiseskälte der Jamtlandberge schützen wieder etwas enger um sich und bewundert die Wachen, die nur mit ihrer Rüstung und einem Umhang aus festen Stoff bekleidet um die Blendrakefestung patroulieren. Der Druide Merris steht auf den Zinnen der Festung und wartet darauf, dass sich die Sonnenscheibe über den Horizont schiebt und der Tag beginnt. Ein seltsames Geschick, denkt er sich, dass er einem Ruf des Windes gefolgt ist, der ihm befahl einer Armee von wilden Nordmännern zuzustoßen. Er hätte sich früher nicht vorstellen können, dass er einmal Seite an Seite mit diesen rauen Gesellen kämpft, aber seit der Zeit, als der Zauber gebrochen ist und sich die Bewohner der drei Reiche verständigen können ist vieles anders geworden.

„Nach was hältst Du Ausschau?“

Erschrocken dreht sich Merris um, da er sicher war dass sich ihm eigentlich niemand hätte nähern können ohne dass ihn das Holz der Festung davon informiert hätte. Aber gegen manche Dinge ist selbst die Macht der Natur machtlos muss der Druide feststellen, als nur einen Schritt hinter ihm sein Freund und Gildenmeister Salantar, die Schattenklinge, erscheint.

„Seltsame Träum plagen mich in letzter Zeit. Bei dem Licht Loughs, ich habe eine Unruhe in mir, als ob ich auf jemanden warten würde.“
„Auf wen wartet ihr denn verehrter Druide.“ Entgegnet Salantar mit einer hochgezogenen Augenbraue.
„Ich hoffe jeden Tag auf eine Antwort. Dass mir der Wind mit seiner sanften Stimme ins Ohr flüstert worauf ich denn so sehnsüchtig warte. Doch euer Nordwind, der hier bläst ist grausam, grausam und lässt mich mit meinen Sorgen alleine.“
„Hmm, dann sagt mir, falls ihr…“
„Schweigt kurz Salantar, ich denke, es kommt eine Nachricht. Bitte lasst sie mich vernehmen.“

FORTSETZUNG FOLGT, DOCH NICHT VON MIR…………

Merri (s/n)

Marmor
27.01.2003, 10:12
"Wenn die Flüsse rot sich färben,
Tausend mal tausend Krieger sterben,

Wenn große Steine aufrecht gehen,
kleinste Wichte daneben stehen,

Dann wird ein Kämpfer wiederkehren,
Lang vergessen seine Ehren..."


Merris senkte den Kopf, lauschte dem letzten Säuseln.
Dann atmete er tief durch und drehte sich zu Salantar um. "Du hast es nicht vernommen, oder?" fragte er die Schattenklinge.
Salantar schüttelte den Kopf.
Merris lächelte leicht. "Ihr lebt jeden Tag mit dem mächtigsten aller Winde. Aber zuhören tut ihr ihm nicht."
Merris legte den Kopf in den Nacken und ließ sich den kalten, schneidenden Wind durchs Gesicht wehen.
Hinter ihm zog Salantar seinen Mantel fester um die Schultern.
"Dankt euren Göttern, dass die Fehden zwischen den Völkern beiseite gelegt sind...
In Hibernia lernen wir schon von klein auf, den Stimmen der Natur zu lauschen. Was sie uns zuflüstern, sind Geheimnisse, von denen ihr nichts wissen könnt..."

Salantar kniff die Augen zusammen. „Und was sagt der Wind?“
Langsam drehte sich Merris um. „Ein Krieger wird kommen.“
Fast unmerklich schoben sich die Mundwinkel der Schattenklinge zu einem Lächeln nach oben. „Gut. Und?“
„Ein großer Krieger, dessen Mut und Kampfkraft in Vergessenheit geraten sind... Er wird kommen und die Gesandten zum Sieg führen.“
Das Lächeln war verschwunden. „Wer soll das sein?“
Nun war es Merris, dessen Gesichtszüge Belustigung verrieten.
„Der Wind spricht von einem Krieger, dessen Herz so kalt wie Stein und doch so edel ist. Und so soll auch sein Name lauten...“

Die Banner wehten wild im Wind, als Merris und Salantar in die schützenden
Mauern der Festung zurückgingen...

Kelhim
27.01.2003, 14:09
ohne Worte--> :up: :respekt: :up:

Merri
27.01.2003, 14:24
Juhu, er lebt doch noch! :D Danke für den Input, Dicker :up:

MrsMiller
27.01.2003, 15:02
Leise näherte sich die neugierige kleine Sängerin ihren großen Vorbildern. Auch sie konnte schon seit geraumer Zeit den Stimmen des Windes lauschen, doch schienen ihr diese immer unwirklich und fern zu sein. Erst mit der Nähe eines mächtigen Druiden war sie dazu in der Lage gewesen, den Worten Bedeutung einzuhauchen.
"Merris" flüsterte sie. "Es ist kein Traum. Schon bald wird Hilfe und Unterstützung für uns hier sein. Ich glaube fest daran, dass ein starker Krieger kommen wird. Und in seinem Gefolge werden mächtige Verbündete aus allen drei Reichen sein, die sehr wohl in der Kunst des Schwertes, der Magie und der Verzauberung geübt sind."

"Mady!" rief Merris überrascht. "Ihr an unserer Seite und derart umfangreich des Wortes und des Gesanges mächtig. Wie habt ihr uns gefunden?"

"Nun es war eine lange Reise", erwiderte Mady - leicht geschmeichelt aber auch leicht gekränkt dass ihr Merris nicht zu getraut hätte, den Weg zu finden. "Aber das goldene Licht hat mir den Weg gezeigt. Schon von weitem konnte ich erkennen, dass hier ganz besondere Menschen ihr Tagwerk vollbringen."

"... und - werter Merris - Ihr glaubt doch nicht dass Ihr allein der Sprache des Windes mächtig seid!", fügte sie vorwitzig hinzu.

Merris lächtelte über die übermütige Bardin, doch er wusste sie wollte ihm nur die schweren Tage durch aufmunternde Worte erleichtern. "Mady", sagte er fürsorglich, "kommt mit uns in die Burg. Euch wird frieren in eurer Lederkluft. Salantar hat sicherlich noch Pelze am Feuer liegen, die Euch wärmen werden."

Zu dritt saßen sie nun am hell glühenden Feuer, dass sich in den Herzen der mutigen Burgbewohner widerspiegelte, und erzählten von ihren Erlebnissen.

Marmor
27.01.2003, 15:33
OOC: Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich hier ein wenig auf mein eigenes Eintreffen auf Camlann anspiele. Ich freu mich halt nur so riesig drauf, bald mit dem verrückten Haufen los zu ziehen und jede Menge Fun im Netz zu haben :)

Merri
27.01.2003, 16:40
OOC: UNd nichts anderes hatte ich mir doch erhofft. Aber schön, dass hier auch andere Mitglieder weiterschreiben

/em zu Mady winkt

Also nur zu und weiter text drunterschreiben :D

Merri (s/n)

MrsMiller
28.01.2003, 11:24
Da Mady nichts lieber hört als spannende Erzählungen von Kriegern hüllt sie sich in die warmen Pelze und lauscht gespannt ;)

Dure
04.02.2003, 21:08
Da kommt Duregar der von den Schlachten singt in die Taverne, begrüsst seine Freunde und setzt sich, bestellt ein getrocknetes Schweinebein und einen grossen Bier Krug, wie ihn die Trolle trinken und belauscht einer Geschichte die ihn sehr interresiert. Duregar spricht zu sich: Mmhhh, ein Krieger längst vergessen seine Ehren, der Wind erzählt von ihm. Ha,ha, der Nordwind kann reden unser Wind redet plätschernd wie ein kleines Bächen. Naja aber, aber was ist wenn der Krieger kommt, ja was ist wenn der Erzähler die Wahrheit sagt wenn der Wind wirklich vermag zu sprechen? Ja, dann wird ein Krieger kommen der die Macht hat unser aller Schicksaal zuwenden. Hoffentlich entscheidet er sich für den richtigen Weg.

Cypo
08.04.2003, 14:30
Keuchend und schnaufend trägt er sich mit letzter mühe stück vor stück vorwärts, kaum hoffnung auf das Entkommen des schrecklichen kampfes der hinter ihm wüttete.
Durch den Morgentau und die klare kalte luft am morgen konnte man das schreien und gequälte leid des kampfes noch deutlich vernehmen, es drang einem durch mag und bein wenn man nur daran dachte welch unendliches leit seine gefährten weit hinter ihm durchmachen müssen.

Am Boden kriechend und nur noch mit stofffetzen (mit 3 f?) bekleidet versuchte er dem tot zu entgehen. Ein letztes mal wollte er noch den kopf heben und die aufgehende sonne sehe bevor er vor den Toren Wallhallas stehen würde.
Leicht aus dem nebel schimmernt sieht er die Rettung, eine Burg ragt weit ueber den bode hinaus mit dem Prachtvollen Banner Midgards und dem Rettenden zeichen seiner Gilde!

"Ein kleines stück noch, dann ist es geschafft, dann bin ich in sicherheit" redet sich Zyperius selbst ein und robbt stück vor stück voran während die Schlachtgereusche immer weniger werden.
Sein Geist, seine seele welche er in den Kampf schickte um seine Freunde der Allianz zu unterstützen stand kurz vor seinem Zusammenbruch, lang konnte es nicht mehr dauern bis den grausamen Blutkriegern auffallen musste das er fehlt und sie sich auf die suche nach ihm machen würden.
Sie wusste das in der nähe eine rettende festung auf ihn warten würde und im zu viel schutz biete.

Nach grossen Schmerzen und viel ueberwindung war er kurz vor dem Torwächter angekommen um ihn um einlass zu bitten. Nur noch wenige Meter bis er sich in sicherheit wiegen kann und sich von seinen klaffenden Wunden an seinem körper erholen kann.

Doch so einfach wollten es Ihm die Götter nicht machen, wenige meter vor den Toren merkte er wie der Boden anfing zu wibrieren "SIE KOMMEN, SPICKT SIE MIT PFEILEN" hört er die Wächter auf den Zinnen rufen! "Sie sind da, jetzt ist es aus, Walhalla wir mich in empfang nehmen" denkt sich Zyperius als er sich umdreht um seinen Gegner bei seinem letzten Ahtemzug in die Augen zu schauen!

Ein Riesiger Troll stampfte zielstrebig auf ihn zu erlies einen Schrei los der alle Vendos erzittern lassen hätte, vor schreck und gestank welcher aus dem Fauligen Mund Bersiebärs kahm hielt er sich den Arm vors gesicht und wartet nur auf Das Ende, doch nichts geschäh.
Vor verwunderung nahm er seinen Arm von gesicht und musste feststellen das Bersiebär scheinbar bewusstlos auf dem Boden lag, "wie is das möglich?" dachte sich zyperius als er die wunderbare stimme von Merris vernahm. Sie stand auf den Zinnen und hatte die ankommende Meute anscheinend irgendwie ausser gefecht setzten können.

Mit klarem Bewusstsein das seine Feinde nicht ehwig in diesem, doch so angenehmen, zustand verbleiben werden drehte er sich um und schrie mit letzer kraft dem Torwächter entgegen "enter"

kurz nach dem Ihn der Torwächter in die Burg gebracht hatte brach zyperius zusammen und lag regungslos auf dem Boden...

wer rechtschreibfehler finden darf sie behalten
(ich hoffe echt ihr macht weiter, das macht sau spass...)

Beasty
08.04.2003, 16:20
.....
Beasty sass und ruhte sich gerade von einem Kapf mit einem Bogmen aus, als er in der Ferne Schrei und Kampfgetöse warnahm.
Schnell sprach er ein paar Zauber und machte sich neugierig auf den weg zu einer nahegelegenen Festung, wo er den Grund des Getöses vermutete.

Gerad noch rechtzeitig konnte er sich verstecken bevor die auf das Keep wallende Streitmacht der Feinde der Gesandten ihn entdeckte.

Langsam schlich er weiter....er sah wie Zyperius es gerade noch schaffte das rettende Keep zu erreichen, aber er entschied sich es nicht zu versuchen.

Er sass schweigend die Angreiffer beobachtend an einem Baum und wartete auf seine Chance ....

Cypo
08.04.2003, 16:41
spannend.... weiter weiter....
ich will wissen ob es GdE packt...
*bibber*