PDA

Vollständige Version anzeigen : pvp und pve städte


Salantar
19.06.2007, 11:40
Einleitung


Der Traum vom Eigenheim. Wer träumte diesen Traum nicht auch schon mal? Ein kleines Häuschen im Grünen mit einem kleinen Garten und dem Stall für Pony und Streitross daneben. Wie wäre es denn mit einer ganzen Stadt? Zuviel?
Nicht so in Age of Conan. Funcom hat sich viel auf die Fahne geschrieben. Schon zu Zeiten von Anarchy Online, experimentierte man Seitens Funcom mit Spielerstädten und implementierte solche mit dem Anarchy Online Addon „Alien Invasion“.

Auf Basis dieser Erfahrung will Funcom nun auch die Spielerstädte in Age of Conan einführen und sogar noch einen Schritt weiter gehen. Große Inhalte des Spiels sollen genau auf diese Spielerstädte ausgerichtet werden. Doch da solche Städte wahrscheinlich nur von Gilden erbaut werden können, wie will man da den Solo-Spielern noch einen Vorteil bieten? Auch dafür hat Funcom eine Lösung, aber dazu später mehr.


Von PvE- und PvP-Städten
Grundsätzlich soll es zwei Arten von Städten geben, welche in ihrer Entwicklung aber sehr starke Parallelen aufweisen.
Da wären auf der einen Seite die Spielerstädte in PvE-Gebieten und auf der anderen Seite die Städte, auch „Battlekeeps“ genannt, in PvP-Gebieten. Der Grundaufbau beider Stadtarten wird sich kaum unterscheiden. Die Gilden begeben sich innerhalb eines Gebietes, in welchem sie die Stadt errichten möchten, auf die Suche nach einem geeigneten Ort für die Gründung dieser. Entscheidend für die Wahl des Standortes werden neben den vorhandenen Ressourcen der Umgebung, auch die dort erreichbaren Quests und Monster sein. Ist ein geeigneter Standort gefunden, so sind unter anderem eine Gildenhalle, Werkstätten, Fabriken für Belagerungsmaschinen, öffentliche Plätze, Marktstände und vieles mehr zu errichten.
Den in PvP-Gebieten erbauten Städten wird der gleiche Grundaufbau zu eigen sein, doch wird ihr Aussehen wohl eher dem von Burgen ähneln.

Obwohl die Städte von Gilden erbaut werden, sollen sie laut Funcom auch zu Anlaufpunkten für Solospieler heranwachsen. So können Städte an günstig gelegenen Orten dazu benutzt werden Waren zu kaufen und zu verkaufen. Ebenso können Spieler diese Städte als Basis für Raids (grössere Schlachtzüge der Spieler) benutzen oder die dort, von den herrschenden Gilden, angebotenen Boni erwerben.

Leider wird die Wahl des freien Standortes einer PvE Stadt nicht ganz frei ausfallen. So werden PvE Städte nur in extra dafür instanzierten Gebieten zu rrichten sein. Davon wird es zwar mehrere zur Auswahl geben, doch muss eine Stadt in einem solchen Gebiet erbaut werden. Jedes dieser Instanzierten Gebiete fasst 5-6 Spielerstädte und 1 NPC Stadt. sollten nun aber schon 5 von 6 Plätzen in einem Gebiet vergeben sein, so muss man entweder warten, bis jemand diesen Platz bebaut, um seine eigene Stadt in einer neuen Instanz zu erbauen oder man besetzt diesen letzten Platz selber.
PvP Städte betrifft dies nicht, da es eh nur eine begrenzte Anzahl an PvP Battlekeeps geben wird. Sind alle Plätze besetzt so muss man sich wohl oder übel eine eigene Stadt erobern.


Nachbarschaftskriege
Tja, was wäre das traute Heim ohne den netten Nachbarn von nebenan.

Auch hier muss wieder zwischen PvE- und PvP-Städten unterschieden werden. PvE-Spielerstädte werden, neben anderen Spielern, natürlich auch Gegner anziehen wie das Licht die Motten. Die ach so idyllische Ruhe wird nicht lange währen, da sich im Laufe der Zeit immer mehr Gegner in der Nähe der Stadt niederlassen werden, bis sie schließlich anfangen eine eigene Stadt zu errichten.
Genau wie eure Stadt wird sich auch die Stadt der Computer-AI mit der Zeit weiterentwickeln und da man ja neidisch auf seine Nachbarn ist, wird es auch nicht lange dauern bis die Computer-AI ein paar Monstermassen gegen eure Stadt schicken wird. Dies soll in der Regel ab einer bestimmten Größe der Gegnerstadt geschehen, welche sich in einem Zeitraum von 3-4 Wochen einstellen dürfte.
Aber eine erstarkte AI-Siedlung hat nicht nur Nachteile, denn eine große blühende NPC-/Monster-Stadt ist nicht nur Aggressor, nein, sondern sie ist auch eines der besten Ziele von Raids. Solch große Gegner-Städte beinhalten neben großen Ansammlungen allerlei Kreaturen auch die besten Belohnungen in Form von verschiedesten Gegenständen.

An diesem Punkt kann man auch schon erkennen, wie sich der Kreis Solo-Spieler / Gildenmitglied zu schließen anfängt, denn diese großen NPC-Städte bieten nicht nur der Gilde hervorragende Möglichkeiten. Nein, auch Solo-Spieler profitieren hier von der erhöhten Monster- und somit Loot-Anzahl. Natürlich werden diese Spieler ihr Loot in der nächstgelegenen Gildenstadt verkaufen wollen, oder dort einfach ihre Vorräte aufstocken. Auf diese Weise werden beide Seiten, Solo- wie auch Gildenspieler, von solchen Städten profitieren können.

Für die PvP-Liebhaber hat sich Funcom nun eine schöne Variante zu diesen Belagerungskämfpfen ausgedacht. Doch anstelle der NPC-Monster-Stadt steht dort eine von einer feindlichen Gilde erbaute und beherrschte Burg. Die ansässigen Spieler werden genauso verschlagen denken wie ihr, werden ebenso ruchlos sein, genauso versessen darauf euch den ***** zu versohlen, wie ihr euch wünscht es ihnen gleichzutun

Funcom möchte versuchen diese Gildenkämpfe mehr auf einer Realm-vs-Realm-Basis auszufechten, wie wir es z.B. aus Dark Age of Camelot kennen. Doch wie genau dies aussehen mag ist derzeit noch offen.


Spielerstädte - Neidfaktor?
Die richtige Balance zwischen den Spielinhalten für Gilden- und Solo-Spieler zu finden, so Gaute, ist sicherlich eine der größten, nie in Perfektion erreichbaren, Herausforderungen der MMORPG-Welt. Wie also soll eine Symbiose zwischen Solo- und Gildenspielern weiter vorangetrieben werden? Werden Solo-Spieler nicht neidisch auf die Gilden, mit ihren großen Städten, werden? Sicher zu einem gewissen Teil, doch wenn sie ebenso von diesen profitieren, wird dieser Neid auf ein Minimum reduziert werden.

Das Verbindungsglied, welches sich Funcom dafür ausgesucht hat, wird das Crafting sein, also das Herstellen von Gegenständen. Nur in Gildenstädten mit geeigneten Werkstätten und anderen Einrichtungen wird es möglich sein bestimmte Gegenstände von hoher Güte herzustellen. Dies können z.B. Gegenstände mit bestimmten Attributen oder Elementareigenschaften sein.
Nun werden solche Gegenstände eine entscheidende Rolle in AoC spielen. Es soll Gegner geben, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt im Kampf z.B. immun gegen bestimmte Schadensarten werden. In solchen Kampfmomenten werden dann die von Spielern hergestellten Gegenstände hoher Güte benötigt.

Das heißt die Gildenstädte werden benötigt, solche Gegenstände herzustellen und die Solo-Spieler werden benötigt, solch Gegenstände an den Mann und/oder die Frau zu bringen. Eine Marktwirtschaft und Symbiose entsteht. Angebot und Nachfrage, Basis jedes Wirtschaftssystems, wird Solo- und Gildenspieler ein Stück näher zusammenführen.


Fazit
Auf welche Art und Weise die Belagerungskämpfe von statten gehen werden bleibt abzuwarten. Ebenso sind noch viele Fragen im Bereich Städtebau offen, wie auch in anderen Bereichen des Spiels. Falls Funcom das bisher versprochene auch nur zur Hälfte halten kann, so erwartet uns ein MMORPG, welches im Bereich Interaktivität und Spielerstädte neue Maßstäbe setzt.

euer aoc.gamona.de team

http://aoc.gamona.de/index.php?seite=artikel&pid=24

Elvoinnoa
25.06.2007, 22:07
hoffe wir werden uns um die paar PvP städte prügeln ^^

Salantar
25.06.2007, 22:56
nö einehmen und behaltem und dem feind an den mauern ausbluten lassen. prügeln tu ma nur in der kneipe

Ian Dunbart
28.09.2007, 14:03
Um das Thema mal aufzuwärmen :P, wir holen uns doch sicherlich sowohl eine Spielerstadt als auch eine Burg, oder?

Ist ja auch nicht ganz unwichtig, ne gut florierende Spielerstadtökonomie mit all ihren Buffs etc. als Grundlage für die erfolgreiche Errichtung/Eroberung/Verteidigung einer Burg zu haben, mal abgesehen von den Forts/Resourcenaussenposten die man noch errichten/einnehmen kann.

Mal abgeshen davon hätte man durch die in der Nähe erbaute NPC Stadt auch gleich die Möglich sich nen LvL Hotspot zu schaffen, sei es nun das andere Gruppe sich die NPC Stadt vornehmen wollen und sich uns dadurch aufm Silbertablet präsentieren oder indem wir einfach selbst die Stadt immer wieder angreifen, was ja auch wieder Boni gibt wenn man das macht.

Salantar
28.09.2007, 14:05
so ist es wir werden beides haben und mal sehen welche art gebäude wir dann errichten werden.

Nixe Heilefix
28.09.2007, 14:44
Irgendwie wundere ich mich, dass PvP-Stadt und PvE-Stadt immer zusammen dargestellt werden und als sehr ähnlich dargestellt werden. Eigentlich sind sie doch grundverschieden.

Eine PvP-Stadt ist doch mehr eine Burg, die es zu erobern gilt und die dann von anderen Playern nur in einem bestimmten Zeitfenster angegriffen werden kann. In einer PvP-Stadt wird man wohl nur das Nötigste bauen, da wenn man sie im Gildenkampf verliert alles weg sein wird.

Eine PvE-Stadt hingegen ist das Zuhause der Spieler. Hier baut man sein kleines Häuschen und wird hier eher investieren, da diese Stadt ja etwas Langfristiges ist. Soweit ich es verstanden habe, kann diese PvE-Stadt dann auch nur von Monstern und nicht von Spielern angegriffen werden. Ich nehme mal an, dass diese Stadt eine PvP-freie Zone sein wird, auch auf einem PvP-Server (wäre nicht so schön, wenn man beim abendlichen Spaziergang abgemeuchelt wird). Wobei dies ja dennoch nicht ganz ausgeschlossen ist, da, wenn man Pech hat dies ein NPC erledigt :)

Gruss
Nixe

Haev
28.09.2007, 15:00
hm das wär cool wenn die stadt so groß wär das jeder seine hütte hat und dann vom mobs belagert wär auch lustig muss man halt bischen ae von der mauer spamen ^^

Alcorou
28.09.2007, 15:06
denke die ähnlichkeit besteht im grundaufbau. sind ja beides irgendwo städte mit gebäuden usw aber ansonsten hast schon recht das man in der normalen stadt weit mehr machen kann.

wobei es drauf ankommt in wie weit wir unser keep verteidigen können. wenn nicht grad ein 200 mann zerg vor der tür steht sollten wir eigentlich immer in der lage sein auch ordentlich zu deffen. zumindest sollte das oberstes ziel sein.
und in dem fall kann man auch das keep gut ausbauen, weils für längere zeit ist. bei den gebäuden muss man dann sehn, was am meisten sinn macht. geben ja alle unterschiedliche boni also wirds am ende wohl ein guter mix aus allem.

in der stadt werden dann vielleicht die wichtigeren sachen gebaut und im keep eher ein paar zusatzbonis, die vielleicht auch gut sind aber auf die man auchmal verzichten kann.

PS: eigene hütte wird man nicht haben können aber platz sollte trotzdem genug da sein und ich denke auch das man zb zum craften oder generell mehr in der stadt sein wird, ähnlich wie in daoc das gildendorf bzw. das eigenheim :)

Haev
28.09.2007, 15:54
leider war man in daoc immer im haus, ich fänds kuschliger wenn das craften so wär wie es imo auf lyo ist wo du viele leute in aegir und Jordheim triffst das ist dann so ein "wir crafter feeling" ^^ auch wenn ich nur TV gugge :P

Ragnar
28.09.2007, 16:24
Einleitung

An diesem Punkt kann man auch schon erkennen, wie sich der Kreis Solo-Spieler / Gildenmitglied zu schließen anfängt, denn diese großen NPC-Städte bieten nicht nur der Gilde hervorragende Möglichkeiten. Nein, auch Solo-Spieler profitieren hier von der erhöhten Monster- und somit Loot-Anzahl. Natürlich werden diese Spieler ihr Loot in der nächstgelegenen Gildenstadt verkaufen wollen, oder dort einfach ihre Vorräte aufstocken. Auf diese Weise werden beide Seiten, Solo- wie auch Gildenspieler, von solchen Städten profitieren können.


http://aoc.gamona.de/index.php?seite=artikel&pid=24

mein gott werden wir etwa noch reich bei dem game ?:D
nach dem motto :
GDE die bank ihres vertrauens , in einer welt wo sonst niemand trauen können , nichtmal conan !

Alcorou
28.09.2007, 16:37
naja ich glaub bei den pve städten ist nicht viel zu holen, weil es davon endlos viele gibt^^ da werden sich also nicht all zu viele leute bei uns einfinden.

womit man allerdings meist einigermaßen geld verdienen kann ist craften. gerade weil nur gilden die besten items herstellen können wird man sich als crafter bestimmt einiges verdienen können bei fremden und noch mehr bei feinden :cool:

durch die gildensteuer wirds unserer gilde denke ich recht gut gehn und wenn man items über gildenhändler verkaufen kann wird es umso besser^^

Ian Dunbart
30.09.2007, 10:40
Da ja jeweils 5-6 Städte pro Bauort intsanziert sind, frag ich mich wie sie den Zugang dazu werwalten wollen? :confused:

Darf man sich dann sich dann aus zig Instanzen irgend ne Stadt für das jeweilige Gebiet aussuchen?

So werden PvE Städte nur in extra dafür instanzierten Gebieten zu rrichten sein. Davon wird es zwar mehrere zur Auswahl geben, doch muss eine Stadt in einem solchen Gebiet erbaut werden. Jedes dieser Instanzierten Gebiete fasst 5-6 Spielerstädte und 1 NPC Stadt. sollten nun aber schon 5 von 6 Plätzen in einem Gebiet vergeben sein, so muss man entweder warten, bis jemand diesen Platz bebaut, um seine eigene Stadt in einer neuen Instanz zu erbauen oder man besetzt diesen letzten Platz selber.

Wenn wir die ersten sind die eine Stadt in einem dieser instanzierten Gebiete errichten oder unsere Stadt schneller gedeiht, dann wird ja auch die NPC Stadt stärker, was es den nachfolgenden Städtenbauern hoffentlich nicht so einfach macht, ihre Städte dort zu errichten und zu halten. :)

Mal abgesehen davon, daß wir nen Trupp abstellen können, der das Instanzierte Gebiet um unsere Stadt herum nach anderen Spielern durchstreift und diese erlegt, sodaß diese vllt. ihre Stadt wieder abreißen. :P

Alcorou
30.09.2007, 10:53
wird bestimmt nicht klappen, weil ja keine belagerung möglich ist, aber mal schaun. denke die pve zonen werden sich recht schnell füllen, weil die stadt für die ewigkeit ist und auch keine großen nachteile bringt. sobald die außenmauer steht ist die stadt eigentlich sicher.

aber vielleicht kann man in diesen zonen ja trotzdem pvp machen. am lvl spot der gegner zb :D