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Vollständige Version anzeigen : Der Yarleys neue Kleider


Beasty
08.04.2003, 13:31
Die Morgensonne erhob sich über den weiten Ebenen von Salisbury, als Beasty sich aus seinem Versteck von Zweigen und Blättern erghob.
Er klopfte sich den Staub von den Kleidern, rieb sich den Schalf aus den Augen und wusch sich im Fluss. In der ferne grasten einige Rieseneber, so beschloss er sich ein Frühstück zu besorgen um gestärkt den neuen Tag zu beginnen.
Er griff sich seinen Bogen und machte sich auf den Weg .. er traf einige junge Krieger und Zauberer die sich mit den gefährlichen Waldnymphen befassten um Ihre Fähigkeiten zu trainieren.

Kurz vor den Weidegründen der Rieseneber, stiess er auf eine Meute voll Riesen, die Ihn recht dämlich anschauten aber nichts sagten und weiter sinnlos durch das Gras stapften.

WEnige Minuten später hatte er sein Ziel erreicht und streckte mit seinem Bogen zielsicher einen Eber nieder. Bevor der Gott von Salisbury den toten Leichnahm des Ebers verschwinden liess, schnitt er sich geschwindt mit seinem Dolch die besten Teile der Beute ab und suchte Zuflucht im nahen Banditenlager. In seiner Jugend haette er es nie gewagt scih auch nur in die nähe dieser untoten Raubeine zu gesellen, aber seit geraumer Zeit scheinen Sie sich nicht für Ihn zu interessieren. Der Anführer gewar ihm Gastfreunschaft und so spiesste er das Fleisch auf einen Pfeil um es über dem Feuer des Lagers zu rösten.

Frisch gestärkt hielt er noch ein schwätzchen mit einem Bandito der irgendetwas von merkwürdigen Gestallten in Lyonesse erzählte, diebiges GEsindel die die Bauern um Ihre Instrumente und Kleider beraubten, "zu weit" meinte der Bandit "um eine Konkurenz für das Geschäft zu sein", aber der Ruf der Saliybury Banditen waere durch diese GEsellen schwer angeschlagen.

Kurzentschlossen nahm unser Held ein Pferd bei West Downs und ritt über Caer Ulfwych und Caer Witrin zu seinen Freunden den Yarleys nach West Cornwall.
Halbnackt und in alten zerfledderten Kleidern klagte der älteste der Yarleybrüder ihm sein Leid.
"Horden von Duntern kommen des Nachts, stehlen unsere Kleider. Halbnackt wie unsere Schweine müssen wir nun hier unser dasein fristen. In diesen Zeiten kommen sowieso wenige Reisende hier vorbei, und die Geschäfte laufen schlecht."
Mit trauriger Stimme und ein wenig peinlich berührt fragte er "Kannst du uns helfen alter Freund ? Es soll dein Schaden nicht sein. Wir werden alles was du bei Ihnen finden wirst zu einem kleinen aber angemessenen Preis entgegennehmen."
"Ich werde schauen was ich für euch machen kann " sagte Beasty und machte sich auf den Weg zu den Dunters.
Der Weg wurde Ihm gut beschrieben und nach wenigen Minuten sah er Horden von Ihnen im Gras von lyonesse herumspazieren.

Sie sahen nicht sonderlich stark aus, jedoch beschloss er einige Zauber zu sprechen und sich dann an das Lager heranzuschleichen. Schnell merkte er dass die Dunter stumm waren. Keinerlei Geräusche drangen aus Ihren Mäulern.
Er suchte sich eine geeignte Stelle in sicherer Entfernung an einem Hügel und visierte sein erstes Ziel an.

Surrend suchte sich sein Pfeil den Weg. Mit einem dumpfen Schalg wurde der erste Dunter getroffen. Schwer verletzt schleppte er sich in Richtung Beasty, mit Zorn in den Augen und sabbernden Leftzen. Auf halbem Wege traf Ihn der nächste Pfeil.
Er wurde langsamer, aber unaufhörlich strebte er seinem Angreiffer entgegen. Beasty entschloss sich keinen Pfeil mehr zu verschwenden und zog blitzschnell seine beiden Dolche, stürmte auf den Dunter zu und streckte Ihn mit einem gezielten Hieb nieder.
Beim Untersuchen der Leiche fand er lediglich ein paar Münzen und einen merkwürdigen mit Wassser gefüllten Stein, steckte alles in seinen Rucksack und begab sich wieder in sichere Entfernung zum Lager.
Er beschloss nun das ganze etwas zügiger anzugehen und streckte 5 Dunter in Folge mit seinem Bogen nieder um dann erschöpft auf das weiche Gras zu sinken.
Diesesmal hatte er mehr Glück....einige Kleidungsstücke und eiene Flöte waren seine Beute.

Die Mittagssonne stand schon hoch am Himmel, als Ihm die Pfeile zur Neige gingen. Er überflog kurz seine Beute und beschloss die Yarleys aufzusuchen um sich in deren Hütte vor der Sonne zu schützen und Ihnen von seinem Erfolg zu berichten.

Freudestrahlend nahm der jüngere der Brüder die von Beasty erbeuteten Kleidungsstücke in Empfang. Beasty schob den Beutel voll Gold für die Kleider zurück, murmelte etwas von "schon in Ordnung" und legte sich in der Hütte in eine Ecke um ein paar Stunden zu schlafen.....

Cypo
08.04.2003, 13:56
nicht schlecht... :respekt:

Das nächste mal wenn du ein solches abenteuer beschreitest, such deinen Gildenfreund Zyperius auf, ich bin sicher er interessiert sich sehr fuer abenteuer!

Fjella
25.07.2003, 15:31
:up: :respekt: :respekt:

schön geschrieben beasty :D

voll genial die geschichte

Akephalos
25.07.2003, 18:02
:respekt:

Merri
14.08.2003, 13:06
Wow! Immer dran denken, die Feder ist mächtiger als der Pfeil ;)

Merris